Lebensraum

Tümpel, Totholz, tiefe Spalten ... Im Salamander-Reich Albtrauf

In der Larvenphase benötigen Salamander sauberes, sauerstoffreiches Wasser in Quellbecken oder Waldtümpeln.

Auch im Erwachsenenalter sind die Tiere anspruchsvoll, was den Lebensraum betrifft:
Ein feuchtkühler, strukturreicher Laub- oder Mischwald sollte es sein, idealerweise reich an ungestört zerfallendem Totholz und auch baumfreien Bereichen wie Blockschutthängen. Dort finden sich neben geeigneten Tagesverstecken auch tiefe, geschützte Spalten und Höhlen für den Winter.

Vom Menschen genutzte und offen gehaltene Teile der Kulturlandschaft dürfen gerne in der Nähe sein, denn in den Übergangsbereichen kommen Nahrungstiere wie Insekten, Spinnen, Schnecken und Würmer in besonders großer Zahl vor.

All diese Voraussetzungen sind im „Salamander-Reich“ Hersbrucker Alb und ganz besonders im Wengleinpark auf engem Raum vorhanden.

 

 

 

 
Lebensraumelement Waldtümpel Lebensraumelement totholzreicher Mischwald
Lebensraumelement Blockschutthang Lebensraumelement Höhlen
Lebensraumelement Tagesverstecke Lebensraumelement Kulturlandschaft - Übergangsbereiche

Vom Feuersalamander benötigte Lebensraum-Elemente: Waldtümpel, totholzreicher Mischwald, Blockschutthang, Höhlen, Erdspalten und -Löcher, kleinräumige Kulturlandschaft mit einer großen Dichte an Übergangsbereichen

(alle Fotos aufgenommen im Hutanger-Erlebnisgebiet Wengleinpark;
u.l.:A.Stochay/K.Königer; alle anderen: M.Fischer)

 

Aktuelles
28.Jan.2013
 

Zusätzlich zur interaktiven Erfassung der Feuersalamanderbestände im Internet widmen sich im Jahr 2013 auch die Profis der Feuersalamanderkartierung im Landkreis Nürnberger Land. Auftraggeber des Kartierungsprojektes ist die Regierung von Mittelfranken.

Die Ergebnisse sind Voraussetzungen für die Umsetzung weiterer gezielter Maßnahmen zum Erhalt der Feuersalamanderlebensräume.

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KONTAKT: Naturschutzzentrum Wengleinpark e.V. | Am Schloß 14, 91239 Henfenfeld | Tel.: 09151 70200 Fax: 09151 70290 | E-Mail
Stand: Dez. 2010