Projektziele

Artenschutz, Umweltbildung und biologische Vielfalt

Hauptziel des Projektes ist es, durch die Verbindung von Arten- und Lebensraumschutz mit Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, das Thema Biologische Vielfalt möglichst breit zu kommunizieren und die Wertschätzung der örtlichen Bevölkerung für eine vielfältige Heimatnatur zu steigern.

Außerdem sollen die Populationen des Feuersalamanders (Salamandra salamandra) am Albtrauf der Hersbrucker Alb erfasst und nachhaltig gesichert werden.

Salamander

Erfahrungen aus der Umweltbildungspraxis des Naturschutzzentrums zeigen, dass der Feuersalamander ein hervorragender Sympathieträger des Naturschutzes ist und als Repräsentant für Biodiversität gut geeignet wäre. Das äußere Erscheinungsbild des Feuersalamanders ist einerseits unverwechselbar (charakteristische Gelbfärbung auf lackschwarzem Grund), anderseits weisen das Zeichnungsmuster und die Farbschattierungen eine hohe Vielfalt auf. Dies ganz besonders im Bearbeitungsgebiet, da die Fränkische Alb zur Übergangszone der Unterarten S. s. salamandra und S. s. terrestris gehört.

[Weitere Einzelheiten hierzu siehe unter Feuersalamander]

Der Feuersalamander bewohnt feuchte, strukturreiche Laub- und Mischwälder (geschützte und ökologisch wertvolle Sumpf- und Auwälder, Schluchtwälder, Block- und Hangschuttwälder), Quellen und Quellbäche, Quelltümpel und Kalktuffbereiche. Die Besiedlungsdichte ist besonders hoch bei laichgewässernahen Standorten mit vielfältigen Lebensräumen. Damit bietet der Albtrauf mit den Opalinus- und Ornatentonquellbereichen, naturnahen Laubwäldern, kleinräumigen Wald-/Offenland — Übergangsbereichen, Blockschutthalden und Höhlen optimale Bedingungen. Hier ist der Feuersalamander eine Charakterart mit hoher Stetigkeit.

[Weitere Einzelheiten hierzu siehe unter Projektgebiet]

Wegen der Unverwechselbarkeit (adulte Tiere und Larven) können in die Bestandsaufnahmen auch Laien (z. B. Schüler, Waldbesitzer) mit einbezogen werden.

[Weitere Einzelheiten hierzu siehe unter Kartierung]

 

Aktuelles
28.Jan.2013
 

Zusätzlich zur interaktiven Erfassung der Feuersalamanderbestände im Internet widmen sich im Jahr 2013 auch die Profis der Feuersalamanderkartierung im Landkreis Nürnberger Land. Auftraggeber des Kartierungsprojektes ist die Regierung von Mittelfranken.

Die Ergebnisse sind Voraussetzungen für die Umsetzung weiterer gezielter Maßnahmen zum Erhalt der Feuersalamanderlebensräume.

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Beiträgen!

KONTAKT: Naturschutzzentrum Wengleinpark e.V. | Am Schloß 14, 91239 Henfenfeld | Tel.: 09151 70200 Fax: 09151 70290 | E-Mail
Stand: Dez. 2010